Die musikalische und inhaltliche Bandbreite, in der sich Kelly Clarkson bewegt, sollte den Hörer angesichts der wilden Achterbahnfahrt, die die Texaner hinter sich hat, nicht allzu sehr schockieren. 2002 katapultierte sie die TV-Show „American Idol“ ins Scheinwerferlicht der Öffentlichkeit und Medien – die damals 20-jährige war als Siegerin aus der aller ersten Staffel hervorgegangen. „Unsere Show war völlig anders als jetzt“, sagt sie. „Heute gibt es einen Riesendruck. Wir waren damals nur ein paar Kids, die Musik machen wollten – es war fast wie vor zehn Leuten in einer Bar zu singen, so wie ich das vor ‚Idols’ auch gemacht hatte.“
Ihren Status als Superstar zementierte sie 2005 mit dem Album „Breakaway“. Der Longplayer verkaufte sich über zehn Millionen Mal, brachte fünf US-Top-Ten-Hits hervor und rangierte zwei komplette Jahre in den Billboard Charts. Hierzulande peakte „Breakaway“ auf Platz vier der Media Control Charts, die Singles „Because Of You“ und „Breakaway“ konnten sich jeweils auf Position eins der deutschen Airplay-Charts platzieren.
Bei allen Hochs und Tiefs, Triumphen und Kontroversen hat sich Kelly Clarkson bis heute eines bewahrt: die Liebe zu allen Arten von Musik. „Diesmal wollte ich zeigen, wie weit ich wirklich gehen kann“, sagt sie. „Das ist das, was mich selbst motiviert – und gleichzeitig der Grund, warum die Leute immer wieder an meiner Musik interessiert sind.“
„Mich hat nie interessiert, mich auf ein Genre zu beschränken“, erklärt Kelly Clarkson. „Das Schlimmste wäre für mich, wenn alle Songs auf einem Album gleich klingen würden. Wenn man schon die Möglichkeit dazu hat – warum sollte man dann nicht alle Facetten und Nuancen seiner Persönlichkeit zeigen?“





